Modulo3_KHEIRON_DE

Faktor Auswirkungen auf das Mentoring Unterschiedliche Generationen – Unterschiedliche Erwartungen an Teamarbeit und Führung. – Ältere Mentor*innen könnten die digitalen Kompetenzen oder die Diversitätsvision jüngerer Mentees unterschätzen. Kulturelle Prägungen – Unterschiede in Höflichkeits- und Kommunikationsnormen (direkt vs. indirekt). – Unterschiedliche Interpretationen von Macht und Hierarchie: In hierarchischen Kulturen kann der*die Mentee zum Schweigen gebracht werden. Kulturen: Mentees aus Kulturen, in denen Harmonie höhere Priorität hat als Konfrontation, formulieren möglicherweise ihre tatsächlichen Bedürfnisse nicht; die Mentor*innen erkennen dies nicht und lenken die Beziehung in eine Richtung, die die Mentees nicht zufriedenstellt. Generationen: Ein Mentor aus der Babyboomer-Generation kann unbeabsichtigt die kreativen Beiträge eines Millennials oder einer Person der Generation Z abwerten, indem er sie als „unerfahren“ bezeichnet. Geschlechtsspezifische Herausforderungen – von strukturellen Barrieren und Stereotypen, die zu Gewalt, Lohnunterschieden und Überlastung durch Sorgearbeit führen, über den Mangel an Vorbildern in ländlichen Gebieten, generationenübergreifende Spannungen bis hin zu unbewussten Vorurteilen im Mentoring – schränken den gleichberechtigten Zugang zu Chancen und Ressourcen ein. Daher ist eine kontextsensible Begleitung, die diese Dynamiken anerkennt und die Dialog, vielfältige Perspektiven sowie Vertrauen fördert, entscheidend, um Frauen, nicht-binäre und LGTBQI+-Personen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu stärken. 09 Geschlechterperspektive, Diversität und Inklusion im Mentoring

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