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Medienkompetenz unddigitaleSicherheit Soziale Medien sind kraftvolle Werkzeuge für Kommunikation und Verbindung – aber sie bergen auch Risiken. Für Mentor*innen ist es entscheidend zu verstehen, wie man diese Plattformen sicher und verantwortungsvoll nutzt, um sowohl sich selbst als auch die Mentees zu schützen und gleichzeitig Vertrauen und digitale Resilienz zu fördern. 03 Social Media Literacy bezeichnet die Fähigkeit, Inhalte auf sozialen Plattformen (z. B. Facebook, Instagram, TikTok, WhatsApp, X/Twitter) zu finden, zu analysieren, zu bewerten und selbst zu erstellen. Im Mentoring bedeutet das unter anderem: angemessen zu kommunizieren, die Zuverlässigkeit von Informationen einzuschätzen, digitale Identität und Privatsphäre bewusst zu gestalten. Digitale Sicherheit umfasst alle Praktiken, die persönliche Daten, Wohlbefinden und Interaktionen im digitalen Raum schützen. Dazu gehören Datenschutz, das Setzen klarer Grenzen, das Erkennen von Betrug, sowie das Verhindern von Risiken wie Cybermobbing, Falschinformationen und Online-Ausbeutung. Besonders im Mentoring von jungen Menschen in ländlichen oder vulnerablen Kontexten gilt: Mentor*innen sind Vorbilder für sicheres digitales Verhalten Sie sollten Funktionen wie Privatsphäre-Einstellungen, Nachrichtenbeschränkungen und Meldeoptionen kennen Sie müssen professionelle Grenzen einhalten (z. B. keine privaten Social-Media- Freundschaften) Das Konzept der digitalen Sicherheit entspricht dem UNESCO Media and Information Literacy Framework, das kritisches Denken, digitale Bürgerschaft und ethische Technologie-Nutzung betont. Mentor*innen benötigen digitale Kompetenzen nicht nur für sich selbst, sondern auch, um Mentees dabei zu unterstützen, verantwortungsvolle und sichere digitale Bürger*innen zu werden.
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