Modulo4_KHEIRON_DE
Diese vier Fallstudien, jeweils in einem anderen Bereich (sozialpädagogisch, soziale Gemeinschaft, Unternehmertum), liefern uns gemeinsame Erkenntnisse: Die Bedeutung der Messung und Veröffentlichung von Ergebnissen: Alle Programme erfassen systematisch Erfolgsindikatoren (sei es Selbstwertgefühl, schulische Leistungen oder Unternehmensumsatz) und nutzen diese Informationen, um das Programm zu verbessern und Unterstützung zu gewinnen. Dies bestätigt, dass „die Evaluation des Impacts einer der Schlüssel für die Zukunft des Mentorings ist“, wie vom Iberoamerikanischen Mentoring-Netzwerk festgestellt. Langfristige Beziehungen und Gemeinschaft stärken die Wirkung: Überall lassen sich Beispiele finden für Beziehungen, die über den formalen Rahmen hinaus bestehen, sowie für Mentor*innen-/Mentee-Netzwerke, die sich zu Praxisgemeinschaften oder gegenseitiger Unterstützung entwickeln. Mentoring geht damit über einmalige Interventionen hinaus und wird zu einem dauerhaften Bestandteil des sozialen Gefüges. Anpassungsfähigkeit und Innovation: Diese Programme konnten sich anpassen (z. B. Digitalisierung während COVID, Einbeziehung neuer Themen entsprechend aufkommender Bedürfnisse) und innovativ sein (sei es durch die Kombination von Mentoring mit Schulungen oder die Schaffung neuer Rollen für Teilnehmende). Dies hält sie relevant und zeitgemäß. Schulung und Unterstützung für Qualität: Die Programme investieren in die gründliche Ausbildung der Mentor*innen, legen klare Vereinbarungen fest, überwachen den Prozess und bieten Unterstützung, wenn Probleme auftreten. 27 Wirkung messen und Mentoring nachhaltig gestalten
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