Modulo2_KHEIRON_DE

Erfahrungsbericht aus dem Mentoring 13 Fortschrittedigital beobachtenund auswerten Fortschritte digital zu verfolgen bedeutet, Online-Werkzeuge zu nutzen, um Ziele festzulegen, Daten zu sammeln und Feedback zu geben – strukturiert, transparent und kontinuierlich. So können Mentor*innen und Mentees Wachstum sichtbar machen, Strategien anpassen und Erfolge in Echtzeit feiern. Die digitale Fortschrittsbeobachtung nutzt unterschiedliche Tools – etwa Lernplattformen (LMS), Tabellen, digitale Portfolios oder Bewertungsplattformen –, um die Entwicklung von Mentees über einen längeren Zeitraum hinweg zu verfolgen. Das umfasst: Klare Ziele mit Mentees festlegen und Erfolgskriterien definieren Tools wie Google Sheets, Trello oder LMS-Dashboards nutzen Verschiedene Formen von Lernnachweisen sammeln, z. B. Quiz-Ergebnisse, Reflexionen, Badges oder eingereichte Aufgaben Zeitnah Feedback geben, um Motivation zu fördern und Lernwege zu unterstützen Anhand der Daten reflektieren und Strategien anpassen Das entspricht dem Kompetenzbereich „Assessment“ im DigCompEdu-Rahmen (European Commission, 2017), der die Nutzung digitaler Werkzeuge zur Einschätzung von Lernfortschritten hervorhebt. Zudem steht dies im Einklang mit UNESCOs Monitoring-Initiativen zu SDG 4, die datengestützte Planung und Qualitätssicherung in der Bildung fördern. PraktischeBeispiele Mentor*in und Mentee nutzen ein gemeinsames Trello-Board, auf dem Mentees Aufgaben aktualisieren, Fortschritte markieren und Mentor*innen Erfolge kommentieren. Nach jeder Video-Session erstellt der*die Mentor*in ein kurzes Quiz mit Google Forms, das automatisch bewertet wird und die Ergebnisse speichert. Mentees führen ein digitales Portfolio in Padlet mit wöchentlichen Reflexionen, sodass Mentor*innen in den Beiträgen direkt Feedback geben können. Mentor*in und Mentee legen zu Beginn SMART-Ziele fest (z. B. „drei Schreibentwürfe abschließen“), die anschließend über ein visuelles Diagramm verfolgt werden. “Wir haben angefangen, Google Sheets zu nutzen, um wöchentliche Ziele zu dokumentieren – zum Beispiel gelesene Kapitel oder erledigte Übungsaufgaben. Meine Mentee hat es geliebt, das Diagramm nach jeder Sitzung zu aktualisieren. Als sie ihren Fortschritt visuell gesehen hat, wurde sie selbstbewusster und engagierter. Das hat unsere Mentoring- Beziehung kollaborativer und strukturierter gestaltet.” Nancy, 51, Mentorin und Lehrende, Griechenland Digitale Kompetenzen und Strategien für Onl ine-Mentoring

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