Modulo1_KHEIRON_DE
13 Aktivitäten: Dein Mentor*innen-Netzwerk abbilden: Reflektiere über dein eigenes Leben und zeichne auf einem Blatt Papier eine kleine Karte mit den Personen, die in deinem Leben Mentor*innen für dich waren (ältere Familienangehörige, Lehrer*innen, Vorgesetzte usw.). Was hast du von jeder dieser Personen gelernt? Überlege nun, ob du selbst schon einmal als Mentor*in für eine jüngere Person gehandelt hast. Diese Übung hilft dir dabei, zu erkennen, wie Wissen zwischen Generationen in deiner eigenen Biografie weitergegeben wurde. Praxisfall im ländlichen Raum: Stell dir vor, in einem kleinen Dorf lebt eine pensionierte Tischlerin (70 Jahre) und ein 16-jähriger Jugendlicher, der sich für Holzverarbeitung interessiert. Entwickle einen kurzen Mentoring-Plan für die beiden: Welche Ziele könnten sie sich setzen (sowohl fachliche als auch persönliche)? Mit welchen logistischen Herausforderungen müssen sie umgehen und wie können sie diese lösen (z. B. Transport, Zeitplanung nach der Schule)? Welchen Gewinn könnten beide nach sechs Monaten Zusammenarbeit haben? Teile deinen Plan mit anderen Kolleg*innen (oder Freund*innen), um ihn zu diskutieren und zu verbessern. Diskussion über Mythos und Realität: Vergleiche in einer Gruppe oder schriftlich die idealisierte Mentor*in- Mentee-Beziehung in Mythen oder Filmen (z. B. Yoda–Luke) mit realen Mentoring-Beziehungen in sozialen Kontexten (etwa eine Freiwillige, die einen Jugendlichen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf begleitet). Worin ähneln sie sich und worin unterscheiden sie sich? In der Fiktion gibt es häufig „epische Missionen“ und nahezu unfehlbare Mentor*innen, während in der Realität die Erfolge alltäglicher sind und Mentor*innen ebenfalls lernen. Diese Diskussion hilft dir, die theoretischen Konzepte auf konkrete Kontexte zu übertragen und den authentischen Wert des generationenübergreifenden sozialen Mentorings besser zu verstehen. M i n i q u i z : “ M e n t o r i n g ü b e r d e n B i l d s c h i r m ” H i e r k l i c k e n z u m S p i e l e n Einführung in das generationenübergreifende soziale Mentoring
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