Modulo3_KHEIRON_DE

Beruflicher Bereich: Einbeziehung von Bildern aus dem Bildungs-, Sozial- und Berufsbereich. Insbesondere wenn es um Berufe oder Bildungswege geht, besteht Bilder vermeiden, die traditionell weibliche und traditionell männliche Berufe darstellen. Stattdessen versuchen, Männer und Frauen in Berufen zu zeigen, die ihnen traditionell nicht zugeschrieben wurden. Rollen und Stereotype: Viele Rollen und Stereotype werden in den verwendeten Bildern widergespiegelt und fortgeschrieben. Daher ist es notwendig, bestimmte nicht-inklusive Bildverwendungen zu vermeiden. InklusiveSpracheauf visueller Ebene Obwohl Bilder keine Worte im eigentlichen Sinne verwenden, sind sie ein sehr wirkungsvoller Kommunikationskanal, der Hierarchien und soziale Ungleichheiten fortschreiben kann. Schauen wir uns einige Strategien für den Einsatz inklusiver Kommunikation auf visueller Ebene an: Visuelle Strategien: Gleichberechtigte Darstellung in den verwendeten Bildern. Abbilden von geschlechtlicher Vielfalt: Menschen unterschiedlichen Geschlechts – und nicht nur eines – treten gemeinsam auf. Gemischte Gruppen: Verwendung von Bildern, auf denen gemischte Gruppen dargestellt sind. Position, Platzierung und Bildausschnitt: Die Anordnung der Personen im Bild spiegelt weder eine Unterordnung von Frauen noch eine Überordnung von Männern wider; ebenso erscheinen Männer nicht immer im Vordergrund und Frauen im Hintergrund, da dies eine Hierarchisierung zur Folge hätte. Farbe: Die im Bild verwendeten Farben, vor allem solche, die häufig einem bestimmten Geschlecht zugeordnet werden, spiegeln keine stereotypen Vorstellungen und Konventionen wider. 16 häufig ein geschlechtsspezifischer Bias, der sich in den verwendeten Bildern widerspiegeln kann. Achtung: Bilder vermeiden, die Frauen ausschließlich als „Hausfrauen“ darstellen. Stattdessen Bilder von Mitverantwortung und gleichberechtigter Aufgabenteilung verwenden. Abhängigkeit: Bilder vermeiden, die Frauen als „Ehefrau von…“, „Tochter von…“, „Witwe von…“ usw. darstellen. Stattdessen Bilder nutzen, die Frauen als eigenständige Personen zeigen. Objekte des Vergnügens: Bilder vermeiden, die Frauen als Lustobjekte darstellen oder den weiblichen Körper als sexuelles Objekt für Männer objektivieren. Ästhetik: Bilder vermeiden, die zeigen, dass das einzige Anliegen von Frauen ihre Ästhetik ist. Ebenso Bilder vermeiden, die suggerieren, dass sich die ästhetische Sorge von Frauen darauf richtet, Männern zu gefallen.

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